
Rund um den Plattensee gibt es viel zu entdeckenWenn auch böse Zungen anderes behaupten mögen, der Plattensee ist weit mehr als „Ballermann am Balaton“. Schon der große ungarische Impressionist József Egri sagte über den Plattensee, dass dieser „ein Paradies für Körper und Geist sei, in dem immer Sonntag ist“. Sicher ist auf jeden Fall, dass der Balaton – deutsch: Plattensee – mit fast 600 Quadratkilometer Wasseroberfläche der größte und auch wärmste Binnensee Europas ist, sein Umland für jede Altersgruppe, jeden Freizeitgeschmack und jeden Qualitätsanspruch etwas zu bieten hat. 
|  Spielende Kinder geniessen die angenehmen Temperaturen im Plattensee.
Foto: Ungarisches Tourismusamt
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Inzwischen hat sich die Region vom sommerlichen Bade- und winterlichen Eissportparadies zur Ganzjahresdestination entwickelt. Rund um den 77 Kilometer langen und stellenweise bis zu 14 Kilometer breiten See sind nun Schlagworte wie Drei-Generationen-Angebote, Wellness & Spa und ähnliches mehr in den Anbieterbroschüren keine Seltenheit mehr. Entstanden vor über 20.000 Jahren, ist der Plattensee mit einer durchschnittlichen Tiefe von drei bis vier Metern relativ flach, selbst an seiner tiefsten Stelle vor der Halbinsel Tihany werden nur wenig mehr als zwölf Meter gemessen. Die relativ geringe Wassermenge begünstigt jedoch wiederum die rasche Erwärmung des Seewassers, die eine Badesaison vom Mai bis in den Spätherbst garantiert. Mit Wassertemperaturen von 22 bis zu 30 Grad Celsius. Surfen, Segeln, Angeln, Tennis, Reiten, Golf, Radfahren, Wandern und nicht zuletzt das reiche kulturelle Angebot sorgen am Seeufer für vielfältige Beschäftigung. Jugendliche schwören auf die Strandpartys, Discoabende oder die Musikdampfer, Familien mit Kindern auf das seichte Südufer, Naturfreunde auf das abwechslungsreiche Hinterland des Nordufers. 
|  Das Dorf Zamárdi am Ufer des Plattensees.
Foto: Ungarisches Tourismusamt
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Kurz und gut: Erst sechs Facetten zusammen betrachtet, ergeben die Urlaubsdestination Plattensee. Da ist der Südwesten zwischen Balatonbereny und Balatonlelle, seit 150 Jahren das bevorzugte Naturidyll und Familienparadies mit langen Stränden und flachen Wasser – ideal für Familien mit kleinen Kindern. Das ist Siófok, der Strandabschnitt zwischen Balatonszemes und Balatonaliga als Tummelplatz der europäischen Jugend, wo sich für wenig Geld viel Urlaub erleben lässt – mit heißen Strandpartys und an Bord der Discoschiffe. Da ist das Csopak-Füredi-Ufer mit der geschützten Halbinsel Tihany und dem traditionellen Kurort Balatonfüred, wo sich die Angler so wohl fühlen. Das ist der Ost-Balaton zwischen Balatonakarattya und Alsoörs, unter anderem ein El Dorado für Segler und Surfer. Da ist das vulkanische Gebiet am Badacsony-Ufer zwischen Balatonszepezd und Szigliget mit seinen Basaltorgeln, Wassergrotten, Heilstollen und – nicht zu vergessen – ergiebigen Weinbergen. Und nicht zuletzt der West-Balaton, das barocke Gesicht des Sees, zwischen Balatonederics und dem Kis-Balaton, mit Keszthely und Ungarns drittgrößtem Schloss, jenem der Grafen Festetics, aber auch dem nahen Thermalsee von Hévíz eine ganz andere Komponente des Plattensees. Was heißt: So, wie sich der See bei aufkommenden Wind statt mit ruhiger, spiegelglatter Oberfläche mit wild aufgepeitschtem Wellengang präsentiert, so haben auch die Uferabschnitte rund um das „Meer der Ungarn“ viele Gesichter und bergen viele Urlaubsmöglichkeiten in sich.
Quelle: Ungarisches Tourismusamt / pairola-media |