last minute urlaub reise flug hotel ferienhaus ferienwohnung

 
22.05.2012
URLAUB REISE FLUG HOTEL FERIENWOHUNG FERIENHAUS LAST MINUTE - Powered bei Internet Marketing Kiel
Das Portal für Last Minute Urlaub, Reise, Flug, Hotel, Ferienhaus und Ferienwohnung
Home arrow Urlaub und Reise arrow ::Grenzenlos erfolgreich: „Transfrontier Parks“ in Südafrika::
Main Menu
Home
Last Minute
Urlaub, Reise
Urlaub und Reise
Flug Billigflug
Ferienwohnung
Ferienhaus
Finca
Hotel
Surftipps
Impressum
Datenschutz
Schwarze Liste
Otto Reisen - Familienreisen
Partner

Auf den folgenden Seiten finden Sie bstimmt auch noch interessante Angebote:

Rechtsanwalt wroclaw
::Grenzenlos erfolgreich: „Transfrontier Parks“ in Südafrika::
  Afrika   Südafrika  


Grenzenlos erfolgreich: „Transfrontier Parks“ in Südafrika

Mit der Schaffung des „Kgalagadi Transfrontier Park“ über die Grenze zwischen Südafrika und Botswana hinweg nahm die afrikanische Erfolgsstory zur Schaffung sogenannter Peace Parks im Jahr 2000 ihren Anfang. Mit der Unterzeichnung des Vertrages vom 9. Dezember 2002 durch den Präsidenten Südafrikas, Thabo Mbeki und seinen Kollegen aus Mosambik und Zimbabwe, Joachim Chissano und Robert Mugabe, wurde jetzt der größte Wildpark Afrikas Realität. Der „Great Limpopo Transfrontier Park (GLTP)“ vereint den südafrikanischen Kruger Park, den Limpopo Park in Mosambik und den Gonarezhou National Park in Zimbabwe. Damit ist den Organisatoren der Peace Parks Foundation ein Werk gelungen, das großes politisches Geschick erforderte.



Ein Elefant durchquert seine Heimat.
Foto: Kleber

Für den „Great Limpopo Transfrontier Park“ wurden im Nordosten von Südafrika die Zäune des bekannten Kruger Nationalparks zu Mosambik und Zimbabwe eingerissen. Menschen und Tiere können sich dort nun auf einem größeren Territorium frei bewegen. Einzig der Limpopo River trennt als natürliche Grenzlinie das Dreiländereck. Bereits im Oktober 2001 wurden die ersten von insgesamt 1000 Elefanten aus dem Kruger Park in den mosambikanischen Teil des grenzüberschreitenden Areals transportiert. Bis Ende diesen Jahres sollen die restlichen Elefanten in ihre neue Heimat gebracht werden.

Für tier- und naturbegeisterte Urlauber wird dieser Park ein Paradies sein. Auf einer Fläche von 35 000 Quadratkilometer (Belgien ist 30 520 Quadratkilometer groß) können in Zukunft alle Vertreter der „Big Five" –
Elefant, Nashorn, Löwe, Leopard, Büffel – und viele der kleineren Artgenossen in ihrem natürlichen Lebensraum beobacht werden. Aber die Auflösung der Grenzen kommt nicht nur den Tieren und ihrer Migration zugute. Die Peace Parks Foundation hat mit diesem Projekt auch politische Blockaden gelockert. Die zum Teil noch aus der Kolonialzeit stammenden Grenzen, zahlreiche Bürgerkriege und die Apartheid hatten dazu geführt, dass Südafrika, Mosambik und Zimbabwe lange Zeit nicht kooperierten. Aus den Bemühungen der Peace Parks Foundation sind mittlerweile auch Synergien im touristischen Bereich entstanden. So werden in diesem Rahmen die  beteiligten Gemeinden bei der Ausbildung von Rangern oder Hotelpersonal und in Präventivmaßnahmen gegen Malaria unterstützt.



Löwe im Gebüsch.
Foto: Kleber

Während 25 Jahren Bürgerkrieg in Mosambik und Zimbabwe wurde der Wildtierbestand gefährlich dezimiert. Und so ist die Übersiedelung von etwa 6000 Tieren bis zum Jahr 2004 ganz wesentlicher Bestandteil dieser Initiative, durch die neues Leben entstehen wird. Der GLTP ist vor allem auch ein Zeichen für den nachhaltigen Umgang mit natürlichen, biologischen und
kulturellen Ressourcen. Die Errichtung von grenzüberschreitenden Parks ist ein hervorragendes Beispiel für die Zusammenarbeit von Regierungen und nichtstaatlichen Einrichtungen (non governmental organisations, NGOs). Während die Hauptverantwortung bei den Regierungsstellen bleibt, haben sich zahlreiche NGOs und Spender an der erfolgreichen Verwirklichung dieser Vision beteiligt. Auch aus Deutschland wurde das Projekt finanzkräftig unterstützt. So trug die deutsche Regierung über die Kreditanstalt für Wiederaufbau zur Schaffung des größten Tierparks in Afrika bei.
Weitere Finanziers des GLTP waren die Deutsche Bank, SAFRI, Daimler Chrysler – oder auch der WWF Netherlands sowie die African Wildlife Foundation und die Peace Parks Foundation mit insgesamt mehr als 150 Millionen Rand.

Der GLTP ist das jüngste Projekt grenzüberschreitender Naturparks, die mit der Schaffung des Kgalagadi Transfrontier Park (KTP) im Northern Cape mit der Beteiligung Südafrikas und Botswanas ins Leben gerufen worden waren. Hierfür legte man bereits im Mai 2000 den Kalahari Gemsbok National Park in Südafrika und den Gemsbok National Park in Botswana zusammen – und schuf damit den ersten offiziellen „Transfrontier Park“ in ganz Afrika.
Das Management von Ökosystemen dieser Größenordnung steht auf der Agenda der Organisation „New Partnership for Africa’s Development (NEPAD)“ ganz oben. Grenzenloser Tier- und Naturschutz sowie die Bemühungen um dauerhaften Frieden in den jeweiligen Nachbarländern und mehr soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit für die teilnehmenden Gemeinden sind die Ziele dieser Initiativen.

 

Quelle: South African Tourism / bearbeitet von pairola-media

 
Südafrika
 
» Western Cape - am Kap der guten Hoffnung
» Atemberaubende Landschaft: Eastern Cape
» Südafrika entdecken
» Südafrika – Wellness, Wildnis, Wunderbares
» Mpumalanga - mehr als der Krüger-Nationalpark
» Das Herz Südafrikas - Gauteng
» North-West - das südafrikanische „Texas"
» Northern Cape - die Weite der Kagalagadi
» Ursprünglichkeit in der Provinz Limpopo
» Suedafrika fuer Sportler
» Südafrika- ein Land voller Golfplätze
» Das Zululand - Kwa-Zulu-Naral
» Free State - die Kornkammer Südafrikas
» Grenzenlos erfolgreich: „Transfrontier Parks“ in Südafrika
» Sicheres Reisen durch Südafrika
» Südafrika im Überblick