
Das Zululand - Kwa-Zulu-Naral
|  Tanzende Zulu-Frauen.
Foto: South African Tourism
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Als 1824 die ersten englischen Siedler an der Natal-Küste landeten, zog sich Zulu-König Shaka mit seinen Untertanen ins Hinterland zurück. Mit seinem schlagkräftigen Heer und nicht zuletzt durch eine glänzende militärische Strategie hatte er eine große Zulu-Nation geschaffen. Als dann 1837 noch die "Voortrekker" der Buren aus dem Freistaat vom Westen her anrückten, kam es zu blutigen Schlachten in den Midlands. Das Ende ist bekannt. Heute sind die traditionsbewußten Zulu immer noch die größte ethnische Gruppe Südafrikas und dazu ein politischer Machtfaktor, ohne den im Land nichts geht. Das Gesicht der Provinz KwaZulu-Natal wird inzwischen jedoch auch von den indischen Einwanderern mitgeprägt, deren Vorfahren zwischen 1860 und 1911 vieltausendfach kamen, um auf Zuckerplantagen der Briten zu arbeiten. Heute trifft man die Inder in vielen Chefetagen der südafrikanischen Wirtschaft an. In der Metropole Durban sind sie tonangebend.
KwaZulu-Natal ist für Touristen eines der interessantesten Zielgebiete Südafrikas. Landschaftlich ist die Provinz an Vielfalt kaum zu übertreffen: im Osten feinsandige Badestrände mit ganzjährig warmem Wasser, dahinter wechseln sich Hügellandschaften wie die Midlands mit weitläufigen Wildreservaten ab, in denen luxuriöse Lodges zum verweilen einladen; und im Westen grenzen die majestätischen Drakensberge die Provinz zu Lesotho ab. Hier kommt jeder Urlauber auf seine Kosten, hier gibt es Natur pur. Und dazu noch ein hochinteressantes Völkergemisch, in dem jede Landsmannschaft ihre Kultur pflegt. Ein Musterbeispiel dafür ist das von den Buren gegründete Pietermaritzburg im Herzen des Zululandes. Die Engländer machten daraus später eine "Bastion des British Empire", die Inder schließlich brachten den Orient in die Stadt. Auch die Deutschen fehlen in dieser Gegend nicht. Ein Ort trägt den Namen "Wartburg". 
|  Die Strandseite von Durban.
Foto: South African Tourism
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Eine bunte Mischung aus Afrika, Asien und Europa - das ist Durban, die drittgrößte Stadt Südafrikas. Zu welcher Jahreszeit man auch hierher kommt: immer liegt ein besonderes Aroma in der Luft. Der Sommer endet hier nie, und das Motto der Stadt lautet: "Durban - wo der Spaß nie endet".
Auf der "Goldenen Meile" entlang des Strandes reiht sich Hotel an Hotel. Hier gibt es zahllose Restaurants, Discos, Nachtclubs und Bars. Auf der Promenade verkaufen Zulu-Frauen Kunsthandwerk, Körbe und allerlei Flitterkram. Dahinter liegt eine pulsierende Handelsstadt mit modernen Bürotürmen; halbkreisförmig eingerahmt von einem Hafen, in dem die Ozeanriesen rund um die Uhr kommen und gehen. Nur ein paar Schritte daneben das alte Durban mit seinen vielen kleinen Geschäften, Moscheen, Tempeln und Basaren. Der indische Einfluß ist unübersehbar. Mit seinem internationalen Flughafen ist Durban auch Start- und Zielort für Ausflüge in die Provinz KwaZulu-Natal.
Quelle: Kleber / pairola-media
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